Jan Lauer

Mache was mit Internet.
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Eine private Website

Schlagwort: Internet

  • Schneeflöckchen

    Bei mir im Browser ist seit ein paar Tagen das Snowflake-Plugin installiert und tut im Hintergrund seinen Dienst. Und es ist toll. Also nicht für mich. Ich merke davon nix, aber für andere Menschen auf der Welt. Zum Beispiel für ganz viele IranerInnen, die aktuell keinen Zugang zum Internet haben, weil ihre Regierung das nicht möchte.

    Und genau da kommt Snowflake ins Spiel. Snowflake und das Tor-Projekt sorgen dafür, dass Menschen z.B. im Iran (oder in China) die mit einem Tor-Browser surfen über ständig wechselnde IP-Adressen im Internet surfen können und die Blockaden ihrer Regierung umgehen können. Das Darknet ist eben nicht nur das böse Internet wo gehackt wird und illegales stattfindet. Das Darknet ist für zahlreiche Menschen lebenswichtig. Was kostet es mich? Ein kleines bisschen Bandbreite. Sonst nix.

    Wer es genauer wissen will, der findet hier einen Artikel vom WDR dazu (entdeckt über den großartigen D64-Ticker):

    Internetsperre im Iran: So kann man Menschen Netzzugang ermöglichen

    Bei mir waren es heute übrigens 15 Menschen, denen ich mit der kleinen Browsererweiterung helfen konnte.

    Bist du auch dabei?

    Fediverse-Reaktionen
  • Social Media muss in Therapie?

    Social Media muss in Therapie?

    Die taz schreibt in einem Kommentar über die Social-Media-Krise und es geht dabei vor allem um die KI-generierten Inhalte und natürlich die Algorithmen. Und um unsere Social-Media-Müdigkeit. Alles soweit richtig und doch irgendwie komisch.

    Social Media ist immer auch unser eigener Raum und wir können ihn uns selbst gestalten. Ich habe immer schon komplett auf den Algorithmus verzichtet und nur meine selbst zusammengestellte Timeline gelesen. Chronologisch. 

    Deshalb habe ich am Anfang die Aufregung über die Veränderungen bei Twitter gar nicht verstanden. Ich habe sie schlicht nicht mitbekommen. Einzig wenn ich mal auf die Trending Topics bin oder mal in der Twitter-App (die ich auch nur am Ende mal kurz genutzt habe, nachdem alle Drittanbieter ausgesperrt waren.) auf diese Standard-Timeline bin.

    Heute nutze ich Mastodon und Bluesky. Bei erstem gibt es keinen Algorithmus der irgendetwas sortiert. Dadurch wirkt es auf viele erstmal langweilig und „man“ findet sich etwas schwerer zu recht. Nehmt euch die Zeit und stellt euch eure eigene Timeline zusammen und ihr werdet sehen: Mastodon bzw. das Fediverse hat eine Chance verdient. Es ist nicht ganz so aufgeregt wie Twitter früher, aber das ist vermutlich gerade gut. Ihr wollt es probieren? Dann hat Steffen Voß aka kaffeeringe hier eine kleine, hilfreiche Anleitung für euch.

    Bei Bluesky ist schon ein bisschen anders, dort ist schon mehr Algorithmus und dadurch der Einstieg vermutlich etwas leichter. Aber auch hier kann man gut seine eigene Timeline zusammen stellen und sich dem Algorithmus entziehen.

    Wenn dann ein Account nervt, dann fliegt er aus der Timeline. Wenn man einen spannenden Account entdeckt, dann kommt er in die Timeline. Eine Person liefert nur noch KI-Scheiß? Raus aus der Timeline.

    Verzichtet bei allen Netzwerken, so weit wie möglich, auf irgendwelche Algorithmen. Dann ist es dort genauso, wie ihr es haben wollt. Eure Wohnung richtet ihr euch doch auch selbst ein?

    Ach und gebt dem Fediverse eine Chance! Das kann nämlich kein irrer Milliardär kaufen und nach seiner idiotischen und/oder rechten Agenda umbauen.

    Fediverse-Reaktionen
  • Philipp Reis

    Philipp Reis

    Er ist wohl der bekannteste Gelnhäuser. Geboren wurde er im Jahr 1834. Seine Kindheit verbrachte er in Gelnhausen.

    Philipp Reis ist der Erfinder des Telefons. Allerdings wurde er damit zunächst nur in der Fachwelt bekannt, wirtschaftlich war das Telephon für Philipp Reis kein Erfolg (Wikipedia). Denn Deutschland war schon damals Deutschland und war dem technischen Fortschritt abgeneigt. So wie mit diesem Internet, von dem man ja bis heute nicht weiß, ob es sich durchsetzt. Neuland und so.

    Für den wirtschaftlichen Erfolg sorgte dann ein Amerikaner. Graham Bell.

    Hier in der Region geht die Ablehnung des Fortschritts übrigens weiter. Im Jahr 1922 lehnte man in Flörsbachtal im Spessart die „Lichtleitung ab“. Heute sind es genau dort Mobilfunk und Windräder. Ganz nach dem Motto: „Was der Bauer nicht kennt ….“ Traditionen sind so wichtig.

    Der Screenshot links ist aus der Gelnhäuser Neue Zeitung vom 22.3.2025.

    Geburtshaus von Philipp Reis in der Altstadt von Gelnhausen

    Das Pferd frisst keinen Gurkensalat.

    Das wohl bekannteste Zitat von Philipp Reis. Mit diesen Satz testete er sein Telefon.

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  • Internet!? Wie geht das weiter mit dem Social Web?

    Internet!? Wie geht das weiter mit dem Social Web?

    Vor kurzem hat ein reicher Mann Twitter gekauft und richtet es offensichtlich in kürzester Zeit zu Grunde. Vielleicht irre ich mich auch, aber wenn nicht, dann muss es irgendwie weitergehen. Deshalb gibt es jetzt dieses kleine Blog als Basis für alles weitere.

    Wir werden sehen. Wir sehen uns.