Jan Lauer

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Schlagwort: schwimmen

  • Plitsch-Platsch ’25 – mein sportlicher Jahresrückblick

    Plitsch-Platsch ’25 – mein sportlicher Jahresrückblick

    Wie immer leicht verspätet, aber trotzdem möchte ich noch auf die Zahlen vom letzten Jahr zurück blicken. Im Vergleich zu 2024 60km weniger geschwommen und mehr als die Hälfte auf dem Rad gesessen. Dafür habe ich nochmal 180km im Laufen drauf gepackt. Dabei mag ich das doch eigentlich gar nicht. 🙂

    Die nackten Zahlen:

    Schwimmen214 km
    Laufen892 km
    Radfahren1151 km

    Eigentlich wirklich gut, weil ich nicht nachgelassen habe. Aber ganz zufrieden bin ich dann doch nicht. Denn eigentlich dachte ich im Oktober noch, dass ich die 1000km im Laufen knacke. Aber eine Covid-Infektion im November und Achillessehnenreizung im Dezember haben das verhindert, dazu drei Erkältungen über das Jahr verteilt. Schade, aber damit habe ich doch schon ein Ziel für dieses Jahr. Die 1000km sollen fallen!

    An ein paar Sportveranstaltungen habe ich auch teil genommmen. Weniger um tolle Leistungen zu erzielen, mehr zum Spaß und vor allem um zu helfen. Denn eigentlich sind fast alle Wettkämpfe für einen guten Zweck gewesen

    Kinzigtal-Triathlon

    Es sollte der zweite Triathlon werden. Wurde der erste Duathlon. Bruache ich nicht wieder. Ob es auch im Jahr 2026 wieder heißt? Ich bin noch unentschlossen.

    Wingsforlifeworldrun

    Beim zweiten Wingsforlifeworldrun in Gelnhausen/Altenhassau lief es echt gut. Ich bin 18,67km gelaufen bevor ich eingeholt wurde und damit fünf Kilometer mehr als in 2024.

    Die Anmeldung für dieses Jahr ist schon erledigt.

    Spessarthelden – Laufen gegen Gewalt

    Erster Wettkampf über 10km. Ein toll organisierter Lauf mit rund 1000 Teilnehmern.

    Sommernachtslauf am Hufeisen

    Einfach ein schöner Lauf vom Laufteam Gelnhausen. Bei schönstem Sommerwetter im Wald laufen macht einfach Spaß. Die Zeit war fast wie im Vorjahr.

    Hanauer Stadtlauf

    Bereits zum dritten Mal war ich dabei. Ich war etwas langsamer als in 2024. Aber das lag wohl am Wetter und eigentlich ist es auch egal. Es geht hier um die gute Sache.

    Laufschuhelden-Spendenlauf

    Der virtuelle Spendenlauf war für mich eigentlich mehr ein normaler Lauf am Feiertag. Aber auch hier zählt die gute Sache.

    Heartbeatultra

    Ein Satz mit X. Oder besser ein zweiter Strich auf dem Covid-Test. Naja, mehr Spenden als im letzten Jahr habe ich immerhin eingesammelt. Und natürlich steht der HBU auch in 2026 auf meinem Plan. Ach übrigens: Es wurden über 250.000 € für Kinder mit halbem Herzen gesammelt. Überragendes Event, auch wenn ich nur auf Instagram zugeschaut habe!

    Was bringt 2026?

    Schauen wir mal.

    Mehr als 1000km Laufen und dran bleiben! Ansonsten habe ich den iLauf in Gelnhausen, Wing for life world run, Spessarthelden-Lauf gegen Gewalt, Sommernachtslauf, Hanauer Stadtlauf und den Heartbeatultra im Kopf.
    Vielleicht noch den Triathlon in Gelnhausen oder Langenselbold.
    Und wenn ich im April/Mai keine Beschwerden habe, dann versuche ich vielleicht eine Wertung bei der Main-Kinzig-Challenge hinzu bekommen.

  • Ein Triathlon, der keiner war

    Ein Triathlon, der keiner war

    Am Sonntag war der Kinzigtal-Triathlon in Gelnhausen. Eigentlich. Denn am Ende war das Wasser im Freibad Gelnhausen um 0,1 °C zu kalt und das Schwimmen wurde gestrichen und durch eine zusätzliche Laufrunde über 2,5 km ersetzt. Ein herzliches Danke für Nichts an die Stadt Gelnhausen und die Kampfrichter des Triathlon-Verband (dazu später mehr).

    Im letzten Jahr war ich im Schwimmen 23 von rund 150 Teilnehmern und jetzt musste ich einen Duathlon machen. Das habe ich 20 Minuten vor dem Start erfahren.

    Also mussten erst 2,5 km auf der neuen welligen Laufstrecke gelaufen werden. Danach die 18 km – Radrunde und zum Schluß die 5km Laufen, so wie beim Triathlon auch.

    Auf der ersten Laufrunde wurde vom Start weg ein hohes Tempo gelaufen (aber gut, es war auch eine stark besetzte Startgruppe, mit dem späteren Sieger Michael Lik). Ich habe die anderen mal vorne weg rennen lassen und hatte am Ende doch einen 4:20er Schnitt pro km.

    Auf dem Rad hat es sich dann nicht so gut angefühlt, vermutlich weil ich ja die Beine im Gegensatz zum Schwimmen schon fürs Laufen gebraucht habe. Am Ende waren es 37 Minuten und ein Schnitt von 28,6 KM/H (Platz 112).

    Der eigentliche Hammer kam aber dann beim Absteigen vom Rad. Das war im letzten Jahr schon unangenehm, aber durch die erste Laufrunde und die neue Strecke fühlte es sich richtig schlecht an. Am Ende war ich trotzdem eine Minute schneller als im letzten Jahr.

    Im Ziel war ich nicht wirklich zufrieden, weil es sich einfach schlecht angefühlt hat. Aber mit ein bisschen Abstand und dem Vergleich der Zahlen sieht das anders aus. Ich habe mich, trotz der ersten Laufrunde, im Rad fahren und auf dem „normalen“ Lauf gesteigert und war gut drei Minuten schneller als letztes Jahr. Mit einem Schwimmen am Anfang hätte ich wohl eine Zeit von 1 h 14 min erreicht und wäre damit fünf Minuten schneller als beim ersten Triathlon. Das ist doch gut und zufrieden stellend.

    Im Nachgang des Wettkampf war am Dienstag in der GNZ zu lesen, dass der Hauptorganisator das Handtuch geworfen hat und sich die enorme Arbeit nicht mehr antun möchte. Ich finde das extrem schade, weil damit der ganze Triathlon in Gelnhausen auf der Kippe steht. Aber ich kann den Frust nachvollziehen. Da bereitet man monatelang ehrenamtlich etwas vor und dann wird die Arbeit wegen minimalster Abweichung in wenigen Minuten kaputt gemacht.

    Für die Stadt Gelnhausen ist das schon extrem peinlich, dass man es nicht mal schafft das Wasser für einen Wettkampf mit rund 500 SportlerInnen entsprechend zu temperieren. Aber es passt leider auch zur Stadt Gelnhausen.

    Allerdings verstehe ich auch die Kampfrichter nicht. Es ging um 0,1 °C. Ja, die Regeln sind die Regeln, aber muss man denn so kleinlich sein? Vor allem hätte man ja auch die Ligen als Duathlon machen können, aber den deutlich später gestarteten Jedermann-/Volkstriathlon als normalen Wettkampf. Es geht ja auch nur um 500m Schwimmen und es war ein warmer, sonniger Tag. Da hätte keiner im Wasser gefroren. Dem Sport tut man damit keinen Gefallen.

    Danke für den wieder toll organisierten Wettkampf und an alle HelferInnen! Ich würde mich freuen, im nächsten Jahr zum dritten Mal zu starten.

    Fediverse-Reaktionen