Jan Lauer

Mache was mit Internet.
Ansonsten: #handball #papa #kochen #backen
#schwimmen #laufen #nazisraus #gelnhausen

Kategorie: Allgemein

  • Deutschland jammert

    Deutschland jammert über das Wetter. Es ist zu heiß. Dabei sind es gerade einmal 38° Grad heute. Darüber werden wir in 10-15 Jahren vermutlich lachen.

    Deutschland jammert über die Wärmepumpe. Deutschland jammert über hohe Spritpreise, über Parkplätze die wegfallen, wenn man eine Stadt fahrradfreundlicher gestaltet oder gar an das veränderte Klima anpasst. Deutschland jammert über die Grünen. Deutschland jammert natürlich über das Gendern. Warum? Weiß keiner so genau.

    Deutschland jammert über Flüchtlinge. Von denen in Zukunft ein guter Teil nach Europa flüchtet, weil der Klimawandel in ihrer Heimat ein Leben unmöglich macht, wird ignoriert.

    Deutschland jammert über 1000 andere Dinge.

    Deutschland jammert gerne und ändert deshalb nix. Außer jammern.

    Ich geh weinen.

  • Fedidings… Fediwas? Was ist eigentlich das Fediverse?

    Oswald Prucker hat mich auf Mastodon (das gehört zum Beispiel auch zum Fediverse und ist ein Microblogging-Dienst, so wie es Twitter früher einmal war) auf dieses Video aufmerksam gemacht:

    Elena Rossini erklärt in wenigen Minuten auf Englisch was das Fediverse ist und warum es so toll ist und eigentlich sofort aus der Nerdecke/Nische raus müsste. Das ganze geht natürlich auch mit deutschen Untertiteln.

    Das Video liegt übrigens nicht wie so viele Videos bei Youtube, sondern natürlich auch im Fediverse, nämlich bei Peertube. Das ist die Videoplattform. Bietet ähnliche Funktionen wie die großen Platzhirschen, gehört aber keinem Platzhirsch.

    Oswald hat in seinem Blog auch ein paar Worte zum Video geschrieben, schaut da gerne mal rein:

    Oswald findet das die großen Vorteile des Fediverse (Interoperabilität und vor allem das Fehlen von Algorithmen) auch gleichzeitig die größten Nachteile sind. Das stimmt für mich nur in Teilen. Natürlich macht das Fehlen von Algorithmen das ganze auf den ersten Blick etwas langweiliger, weil wir (bzw. viele) es einfach gewohnt sind, dass wir irgendwelche mehr oder weniger passenden Inhalte von anderen präsentiert bekommen.

    Ich persönlich bin immer darüber verwundert, denn ich habe in allen Netzwerken soweit es mir möglich ist alle Vorschläge ausgeschaltet und die Timeline auf Twitter immer Chronologisch sortiert und auf meine Follower begrenzt. Die meiste Zeit mit einer Drittanbieter-App und am Ende soweit es ging über die Twitter-App. Ich hatte also in meinem digitalen Zuhause (ja, das war Twitter und das Elon leider zerstört) nie den Algorithemquatsch. Vielleicht stört mich das deshalb im Fediverse so wenig. Ich vermisse nämlich nix. 🙂

    Probiert es doch einfach mal aus. Wenn ihr auf Instagram seid, dann schaltet die Vorschläge mal für 30 Tage auf stumm. Ihr seht soviel weniger Schrott. Es ist herrlich.

    Die Interoperabilität macht es leider schon etwas nerdiger und unübersichtlich, da bin ich ganz bei Oswald. Aber zum Glück findet man eigentlich immer schnell irgendwo Hilfe. Also ran da!

    Dieses Blog ist übrigens auch im Fediverse, als eigene Instanz postet sie jeden Beitrag auf Mastodon und kann sogar abonniert werden:

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    Blog von @janlauer@ https://mstdn.social/@JanLauer

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    Das geht in einem WordPress-Blog eigentlich ganz einfach. Einfach das Plugin ActivityPub installieren und los geht es.

    Wir sehen uns im Fediverse.

    P.s. Und den Oswald sehe ich hoffentlich bald mal im Rahmen der D64-Klassenfahrt. Über diesen wunderbaren Verein kenne ich Oswald nämlich. D64 betreibt für seine Mitglieder übrigens eine eigene Mastodon-Instanz und ist also auch im Fediverse zu hause. Ich sag ja, toller Verein.

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  • Fahrrad, Klima, Deutschland – aber das Auto, aber die Parkplätze

    Fahrrad, Klima, Deutschland – aber das Auto, aber die Parkplätze

    Am letzten Samstag war Kidical Mass – eine Fahrraddemo in Gelnhausen. Ich habe mit den Jungs zum zweiten Mal teilgenommen.

    Sicheres Fahrrad fahren in Gelnhausen ist eher schwierig bis unmöglich. Es gibt jetzt bald einen zweiten Fahrradstreifen in Gelnhausen. Wow. Allerdings denken viele AutofahrerInnen: Ach dann muss ich ja keinen Abstand halten. Etwas gutes hat das die schlechte Radinfrastruktur aber doch, denn die Jungs lernen immer sehr viele Schimpfwörter, wenn wir durch Gelnhausen fahren.

    Es gibt ja andere Städte und Länder, die es uns vor machen. Aber die deutsche Politik ist ja schlauer als die NiederländerInnen oder die Pariser Bürgermeisterin, warum also gut erprobte und erforschte Projekte nicht als Beispiel nehmen? Wegen der armen Autos und es kostet Parkplätze. Und dann schreien/jammern ja auch immer noch die Handelsverbände, Stadtmarketingvereine und EinzelhändlerInnen. Die KundInnen bleiben ja weg, wenn sie nicht mit dem Auto ins Geschäft fahren können. Das ist zwar ziemlicher Quatsch. Aber das ist egal. Es geht ja ums heilige deutsche Blechle. Da muss das Klima schonmal Rücksicht nehmen. Und überhaupt, wenn es so warm wird, dann schafft man es ja auch gar nicht mehr zu Fuß oder mit dem Rad in die Geschäfte und Cafes, oder?

    Was man übrigens völlig vergessen hat in Gelnhausen ist die Begrünung der neugemachten Straße mit Fahrradstreifen. Gut, das sich das Klima nicht verändert und es nicht wärmer wird in Zukunft. Da braucht man keine Bäume und keinen Schatten. Und bis die Straße fertig ist, dürfen die AutofahrerInnen natürlich selbstverständlich den Rad/Fußweg an der Bleiche nutzen, ohne Geschwindigkeitsbegrenzung. Der Bauhof hat einfach das Verbotsschild überklebt und alles ist super. Also außer für Familien mit Kindern, SchülerInnen, RentnerInnen die dort sehr zahlreich unterwegs sind. Da muss schon verständnis haben für das Heilige Blechle. Beten schadet dort auch nicht als FußgängerIn.

    Es gibt noch viel zu tun, in Gelnhausen und der Welt. Also fangen wir im kleinen damit an. Unterstützen wir Demos, schauen wo wir selbst etwas tun können um möglichst wenig Schaden an unserer Umwelt anzurichten. Natürlich können wir nicht alleine die Welt retten, aber wir können es ja wenigstens versuchen.

    Und jetzt nochmal ganz ernsthaft: Danke an die People for Future Gelnhausen für eure Arbeit und euer Engagement.

  • Wenn der Faschismus kommt, scheint noch immer die Sonne

    Wenn der Faschismus kommt, scheint noch immer die Sonne

    Wenn der Faschismus kommt, scheint noch immer die Sonne. Die Vögel singen. Sie gehen zur Arbeit. Alles ist normal. Nur trans Menschen verlieren ihre Rechte. Und Asylsuchende. Und Immigranten. Und Behinderte. Und Muslime. Und Juden. Und linke Journalisten. Und dann andere Journalisten. Und ich. Und Sie. Und niemandem ist mehr klar, wann es eigentlich zu spät wurde. 

    Dieses Zitat stammt aus einer Rede von Marina Weisband anlässlich des 80. befreiungstag des KZ Buchenwald.

    Sie spricht davon, dass die Konservativen schonmal gegen ein Verbot einer faschistischen Partei waren und zwar im Jahr 1930. Es gab von der SPD Bestrebungen die NSDAP zu verbieten, aber die Konservativen wollten sie lieber politisch stellen.

    Das kommt euch bekannt vor? Ja, die Argumente heute sind ganz ähnlich. Noch ist es nicht zu spät. Aber viel Zeit bleibt uns wohl nicht mehr.

    Lest euch die Rede durch, schaut sie euch an. Sie ist wichtig und sie ist richtig.

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  • Warum schaut denn niemand hin?

    Ja, warum eigentlich nicht? Mindestens genauso wichtig ist aber die Frage, wieso schauen so viele so angestrengt weg?

    Zum Beispiel in der CDU. Wo ein Fritzchen Merz vor kurzem noch sagte „Es ist eben gerade nicht so, dass morgen die Welt untergeht.“ und der Meinung ist das Klimaschutz überbewertet ist(Quelle: Tagesspiegel). Wobei er ja ein bisschen recht hat, die Welt geht nicht morgen unter, sie wird nur morgen unbewohnbar. Das ist ja schon ein Unterschied für den Möchtegern-Kanzler, denn bis dahin kann er ja noch Bundeskanzler spielen.

    Stattdessen werden Klimaschützer und NGOs diffamiert und kriminalisiert. Denn die schauen ja hin, aber das ist für die Politik unbequem. Man müsste ja was ändern.

    Also müssen wir das alles eben selbst machen. Jeder kann beim Klimaschutz was tun, z.B. mal das Auto stehen lassen, mal weniger Fleisch essen.

    Unterstützt diese bösen NGOs wie FridaysforFuture und viele andere damit sie weiter hinschauen können.

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  • Programmieren – Erste Schritte mit Acht?

    Programmieren – Erste Schritte mit Acht?

    Es ist ja eigentlich ein Wunder, dass der kleine Kerl, der doch gerade erst gestern auf die Welt gekommen ist, jetzt schon erste Schritte beim Programmieren machen soll. Ein Blick auf den Kalender verrät mir allerdings, dass dieses gestern jetzt schon ACHT Jahre her ist. Also lernen wir jetzt nach laufen, radfahren, schwimmen und 1000 anderen Dingen wohl mal programmieren.

    Ok, das ist vielleicht ein bisschen zu hoch gegriffen, aber wir machen erste Schritte in die Richtung. Deshalb ist am Wochenende hier noch etwas mehr Plastik-/Elektrozeug eingezogen und zwar ein „EVO – mein programmierbarer Roboter“ und der „Woozle Goozle Staubsaugerroboter“.

    Der Aufbau des Evo, bei uns heißt er „Robi“, wurde am Samstag direkt nach dem Aufstehen begonnen und war problemlos. Dann ging es an die ersten Schritte mit dem EVO. Also haben wir versucht die App auf das Kids Fire-Tablet zu installieren. Die gibt es zwar im Amazon-Appstore, allerdings nicht die richtige Version und der EVO baut keine Verbindung auf. Also haben wir es über mein Smartphone und die Google Store versucht und dort haben wir die richtige Version gefunden und schwupps, hat auch die Verbindung geklappt. Im Moment fährt der EVO noch mehr wie ein ferngesteuertes Auto rum, aber die Tage machen wir die ersten Versuche das zu automatisieren, also zu programmieren. Ich bin gespannt. Und werde hier im Blog berichten.

    Am Sonntag nach dem Kindergeburtstag haben wir uns mit dem Woozle Goozle „Roboter“ beschäftigt. Es ist eine Plattform mit einem Motor und einem Staubsaugerarm. Dazu kommt ein Batteriefach, ein paar Federn und ein paar Kabel. Hier gilt es die Kabel miteinander zu verbinden und einen Stromkreis zu basteln. Wenn man das geschafft hat, dann dreht sich der Arm und kehrt kleine Teile in kreisenden Bewegungen zur Seite. Das war es auch schon. Aber die Kids waren begeistert und hatten natürlich auch direkt ein Erfolgserlebnis. Und sie wissen jetzt was ein Stromkreis ist. Also ein bisschen Elektrotechnik.

    Was können die nächsten Schritte sein, wenn Niklas aus dem EVO rausgewachsen ist?

    Bei mir im Schrank liegt noch ein „Calliope mini„. Ist er dafür schon bereit? Ich vermute fast, dass ist noch etwas früh.

    Aber vielleicht habt ihr ja noch ein paar Tipps für uns? Haut mal raus!

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  • Was wäre wenn – #SoSollWeb

    Was wäre wenn – #SoSollWeb

    Annette Schwindt hatte vor einiger Zeit ein Gespräch mit einem jungen Mann über die gute alte Zeit, zumindest im Internet. Und nein, natürlich war früher nicht alles besser. Manches aber schon. Wie auch immer, darauf aufbauend hat sie die Blogparade gestartet. Alle Infos dazu gibt es bei ihr: #SoSollWeb-Blogparade

    Und hier ist mein bescheidener Beitrag dazu:

    Mein wichtigster Tipp

    Machen. Legt los. Fragt. Probiert. Verwerft. Aber macht!
    Ihr bekommt das Internet nicht kaputt, das haben schon ganz andere versucht. Also los. Schreibt (oder was auch immer) für euch, nicht für andere.

    Was früher gut war – die gute alte Zeit?

    War es früher besser? Puh das ist lange her. Ich habe nicht gebloggt, zumindest nie richtig lange. Wirklich aktiv ins Netz geschrieben habe ich erst bei Twitter. Das passte zu mir. Ich habe schließlich in der Schule auch immer die kürzesten Aufsätze geschrieben. Da waren 140 Zeichen doch genug für mich. 🙂 Und Twitter war für mich sehr lange Heimat. Ich habe bis zuletzt dort immer nur meine Timeline gehabt und keinen Algodingsbums. Wenn ich den ganzen Schrott sehen wollte, dann habe ich in die Trends geschaut. Alles wichtige hat mich trotzdem erreicht.

    Noch deutlich vor Twitter habe ich mich in Foren rum getrieben. Vor allem in der handballecke.de (ja, die gibt es heute noch). Da war ich mal unter den Top 20 – Usern und quasi ein Kind der ersten Stunde. Mittlerweile schaue ich dort nur noch ganz selten rein und schwelge dann in Erinnerungen. Dort wurde immer sehr gut moderiert. Es war auch mal unruhig und gab natürlich hitzige Diskussionen. Aber eigentlich war es immer fair. Handball eben. Hart, aber herzlich.

    Früher war alles nicht so aufgeregt, das würde uns vermutllich auch heute wieder gut tun. Oder?

    Heute ist es dafür wohl viel leichter Sachen ins Internet zu bringen. Es braucht wenig Vorkenntnisse, man muss nicht programmieren können. Das ist heute viel besser als früher!

    Was ich besser machen will?

    Ruhiger werden. Das könnte ein Ziel sein. Mehr das positive sehen und öfter auch mal einen Aufreger liegen lassen. Das gelingt mir auf Mastodon und Bluesky deutlich besser als auf Twitter. Liegt vermutlich auch am anderen Publikum dort. Oder der neuen Umgebung. Es ist auf jeden Fall gut.

    Das heißt aber nicht, dass es auch mal laut und derb werden darf. Aber immer so, als ob der angesprochene vor einem steht.

    Wen oder was ich empfehlen kann? Vorbilder, Stars und Sternchen.

    Nein, wir triften jetzt nicht in Richtung „Das neue Blatt“.

    Dejan – Dejan Mihajlović habe ich über D64 kennen und schätzen gelernt. Er gibt immer wieder viele gute Impulse verschiedenen Themen und versucht immer sich weiterzuentwickeln. Da ist er für mich so etwas wie ein Vorbild. Denn es gelingt ihm, in meinen Augen sehr gut.
    Im Moment berichtet er viel über die Entwicklungen in Serbien, die Proteste der StudentInnen dort und liefert hier Infos die ich so nie bekomme. Was machen eigentlich unsere Medien so beruflich?
    Ach ja, er blogt natürlich auch: mihajlovicfreiburg.com

    D64 – Wenn ihr einen Verein sucht, der sich netzpolitisch engagiert, dann geht zu D64. Der Verein ist in den letzten Jahren enorm gewachsen, hat noch mehr Gewicht also noch vor einigen Jahren und hat viele tolle MitgliederInnen! Highlight ist die jährliche Klausurtagung, da muss ich nach einigen Jahren Pause auch endlich mal wieder hin. Hier könnt ihr Mitglieder werden und euch weiter informieren: d-64.org

    Afelia – Marina Weisband ist als Piratin bekannt geworden und seit dem aus dem Netz, der Netzpolitik und der Demokratiebildung nicht mehr wegzudenken. Auch sie liefert mir immer wieder wichtigen Input und Anstösse. Ach ja, sie war auch mal Co-Vorsitzende von D64. marinaweisband.de

    Man könnte sagen D64 ist recht prägend für mich, oder? Vermutlich sollte ich dort einfach auch mal wieder aktiver sein. Einfach machen, wie ich oben schrieb. (Ich arbeite daran)

    Es gibt noch viele weiter Menschen die ich hier nennen könnte, aber das würde vermutlich zu weit führen. Vielleicht ist das ein Thema für einen eigenen Blogpost.

    Was es technisch braucht?

    Möglichst wenig. Keep it simple. Und ja das darf dann von mir aus auch ein Webbaukastending wie Wix und Co. sein. Vermutlich ist es aber ein WordPress. Das ist trotz aller Möglichkeiten auch immer noch durchschaubar.

    Gut wäre, wenn es Standards gäbe um immer einen Export und möglichst einfach Umzug auf ein andere Plattform zu ermöglichen. Oder einfach mit der Zeit zu wachsen, mehr zu wollen und dann einfach irgendwo anders weiter machen zu können.

    Wichtig ist es möglichst auf einer eigenen Plattform zu haben um „Herr“ seiner Daten zu bleiben.

    Übrigens: Passend zum Thema gibt es seit dem 11.2. die Initiative savesocial. Hast Du schon mit unterzeichnet? Los geht’s!

    Ist doch ganz schön lange geworden und die wirklich wichtigen Dinge fallen mir bestimmt erst später ein, aber dann könnte ich sie ja auch noch ergänzen oder ich lasse meine unfertigen Gedanken einfach hier stehen. Habt ihr schon mitgemacht bei #sosollweb?

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  • Antifa bleibt Handarbeit

    Antifa bleibt Handarbeit

    Gerade jetzt ist es wichtig die antifaschistische Arbeit zu unterstützen. Ich tue das (unter anderem) durch meine Mitgliedschaft in drei tollen und wichtigen Vereinen.

    Antifabi e.V.

    Hand aufs Herz e.V.

    Fulda stellt sich quer e.V.

    Ihr wollt auch endlich aktiv werden? Dann tretet einem Verein bei. Bei euch vor Ort gibt es bestimmt auch Initiativen. Los geht es.

    Warum solltet ihr aktiv werden? Weil antifaschistische Arbeit immer mehr unter Druck gerät. Natürlich durch die hohen Wahlergebnisse der AFD. Aber auch durch den Rechtsruck innerhalb der CDU/CSU. Die Parolen die aus diesen Parteien kommen sind von der AFD oft kaum noch zu unterscheiden. Gleichzeitig stimmte man vor wenigen Wochen mit der AFD gemeinsam ab und stellte die ominöse kleine Anfrage zu u.a. den Omas gegen rechts.

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  • #saytheirnames – 5 Jahre

    #saytheirnames – 5 Jahre

    Heute vor fünf Jahren ermordete ein Rechtsextremer in Hanau neun Menschen.

    Es gibt so Tage, die vergisst man nie. Man sitzt fassungslos vor dem TV und PC. Liest komische Meldungen aus Hanau, Orte die man kennt, Kesselstadt, Lamboy, …. Erst Gerüchte, dann Eilmeldungen, dann immer neue Nachrichten, Falschmeldungen. Irgendwann bin ich dann ins Bett gegangen. Aber dieser rassistische Anschlag hat sich eingebrannt. In die Geschichte der Stadt Hanau. In unser aller Geschichte. Irgendwie bleibt man sprachlos zurück.

    Wer weitere Infos sucht, dem seien z.B. die Beiträge des hr empfohlen oder die Seite der Initiative 19. Februar.