Irgendwo im Fediverse, vermutlich bei kaffeeringe, bin ich auf die #blogfragen-Blogparade aufmerksam geworden. Da ich mir ja fest vorgenommen habe, öfter zu bloggen, mache ich da doch mal mit.
Im englisch-sprachigen Raum kursiert die âBlog Question Challengeâ schon ein bisschen , schreibt Herr Tommi vom Jansen Pott. Er hat die Fragen ĂŒbersetzt und damit sozusagen die deutsche Version gestartet:
https://www.jansens-pott.de/fragen-zu-deinem-blog/
Das sind meine Antworten auf die zwölf Fragen:
Warum hast Du ursprĂŒnglich mit dem Bloggen angefangen?
Puhhhhh, die ersten Versuche sind schon rund 20-25 Jahre her, damals war das alles noch neu und irgendwie wollte ich das eben auch machen. Aber so richtig nachhaltig war es nie.
Welche Plattform nutzt Du fĂŒr Deinen Blog und warum hast Du Dich dafĂŒr entschieden?
Mein Blog ist ein selbstgehostetes WordPress. Also alles liegt bei mir und kein reicher MilliadĂ€r kann es mir kaputt machen. Also zumindest nicht direkt. Kaufangebote nehme ich trotzdem an. đ
Hast Du schon auf anderen Plattformen gebloggt?
Ich hatte vor 15-20 Jahren schonmal irgendeine andere Blogsoftware installiert und habe dann mal ein bisschen auf Tumblr mein Unwesen getrieben. Bei Twitter sprach man ja auch mal von Mircoblog und bevor Elon mich dazu gebracht hat, meine digitale Heimat aufzugeben, hatte ich dort 25.000 BeitrÀge geschrieben.
Wie schreibst Du Deine Blogposts? Nutzt Du ein lokales Bearbeitungstool oder eine Panel/Dashboard-Funktion Deines Blogs?
Ich nutze WordPress. Manchmal auch ĂŒber die App auf dem Smartphone. Vor allem bei Bildern funktioniert das ganz gut. Ich muss nur endlich mal ein paar Templates fĂŒr KurzbeitrĂ€ge und Bilder anlegen. Aber auch das werde ich irgendwann schaffen, wenn die Kinder groĂ sind, oder so.
Wann fĂŒhlst Du Dich am meisten inspiriert zu schreiben?
Politisch meist aus irgendeinem Impuls oder einer dummen Idee von einem Politiiker, halt das was ich frĂŒher auf Twitter gemacht habe. Ansonsten ist das total unterschiedlich. Manchmal reift so ein Beitrag auch ĂŒber Wochen.
Veröffentlichst Du Deine Texte sofort oder lÀsst Du sie erst eine Weile als Entwurf liegen?
Das kommt immer auf den Text drauf an und das Thema. In der Regel veröffentliche ich den Beitrag aber sofort. Leider meist auch ohne ihn vorher nochmal in Ruhe durch zu lesen und ein paar Fehler zu korrigieren.
Ăber welche Themen schreibst Du generell?
Ăber das Internet, die Politik, meine Heimat, meinen Sport (Schwimmen, Radfahren, Laufen, Triathlon) , meine Familie, das Kochen und alles was mich bewegt. Es gibt also kein richtiges Thema hier, es ist ein Gemischtwarenladen oder halt ein Tagebuch (mit vielen LĂŒcken).
FĂŒr wen schreibst Du?
FĂŒr mich. Und vielleicht möchte ja der ein oder andere gerne auch was lesen. đ Auch die sozialen Netzwerke habe ich eigentlich immer fĂŒr mich geschrieben/genutzt (also die privaten Konten). Da war es mir immer egal, ob das jemand liest und wie es bei anderen ankommt.
Was ist Dein Lieblingsbeitrag auf Deinem Blog?
Das ist einfach. Es ist der Nachruf auf meinen Opa aus dem Jahr 2015. Den habe ich ursprĂŒnglich mal auf tumblr geschrieben, aber vor einigen Monaten dann hier rĂŒber gerettet.
Hast Du schon Blogpausen eingelegt oder Blogs ganz aufgegeben?
Ăhmm ja, leider beides schon mehrfach. Auch weil ich immer wieder an dem Punkt kam, dass doch Twitter, Tumblr, Instagram oder so reichen. Aber die Erfahrung zeigt: Nein, tun sie nicht. Also ein neuer Versuch. Ich komme noch nicht so regelmĂ€Ăig dazu, wie ich möchte, aber ich gebe nicht auf!
Was empfiehlst Du Menschen, die mit dem Bloggen anfangen wollen?
Machen. Einfach machen. Blog installieren. Los geht es. ScheiĂ auf das Layout, erstmal machen.
Hast Du ZukunftsplĂ€ne fĂŒr Deinen Blog? Vielleicht ein Redesign, ein Wechsel der Plattform oder neue Features?
Ja, ich möchte gerne noch viele Jahre regelmĂ€Ăig BeitrĂ€ge veröffentlichen. Einen Wechsel der Plattform sehe ich im Moment nicht. Ein Redesign kommt bestimmt irgendwann. Oder sollte ich vielleicht besser sagen ein Design kommt irgendwann. đ



























