Jan Lauer

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  • Handball-EM Kurznotiz 1

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    Handball-EM Kurznotiz 1

    Ich schreibe in loser Folge ein paar Gedanken zur Handball-WM auf. Mal schauen wie oft.

    Die Eindrücke von den ersten beiden Tagen:

    Verrückte Färinger!

    Es waren heute beim 28:28 zwischen den Faröer Inseln und der Schweiz mehr Zuschauer in der Halle in Oslo, als gestern beim Spiel der Norweger. Und es war die mit Abstand beste Stimmung der ersten beiden Tage (auch wenn ich bei Dänemark nur kurz reingeschaut habe). Was für ein Spiel.

    Deutschland souverän

    Das DHB tut sich schwer, war aber am Ende doch recht souverän gegen die Anti-Handballer aus Österreich.

    Handball ist ein Sport für alle!

    Ich finde es toll einen Spieler wie Tobias Wagner mit seinen offiziell 135kg da auf dem Feld zu sehen. Man muss also auch im Spitzensportbereich nicht zu 100% austrainiert sein.

    TV-Quote

    Im Gegensatz zum Frauen-Weltmeisterschaft vor vier Wochen läuft das Turnier der Männer von Beginn an bei ARD/ZDF und parallel bei DYN. Die Quote von rund 5,5 Millionen Zuschauer beim ersten Spiel ist beachtlich. Handball funktioniert offensicht auch zur Primetime und nicht nur im Vorabendprogramm. 🙂

    Rote Karte für Offensivfoul? Echt jetzt?

    Im Spiel zwischen Island und Italien gibt es rund zehn Minuten vor dem Ende eine rote Karte für ein Offensivfoul. Ja, der Ellbogen trifft den Isländer im Gesicht, aber das war eine natürliche Bewegung und wir spielen immer noch Handball. Was soll sowas?

    Leere Hallen!?

    Ich finde die Zuschauerzahlen für ein Turnier in den Handballnationen Dänemark, Schweden und Norwegen enttäuschend. Gestern in Herning war die Halle nur zu gut einem Drittel gefüllt. Norwegen spielt zu Hause in Oslo und von 15000 Plätzen sind nur 6371 besetzt. Der Handball hat ein Problem, wenn nur noch Deutschland die Hallen bei einem Turnier gefüllt bekommt.

    Anonsten alles wie erwartet

    Bisher gab es ergebnistechnisch keine wirkliche Überraschung. Montenegro war dicht dran, aber am Ende gewinnt doch Slowenien.

    Mein aktueller Deutschland/EM-Tipp:

    Den Tipp passe ich immer mal wieder an. Man muss ja auch sehen wie sich so ein Turnier entwickelt. Mal sehen wohin. 🙂

    Ich glaube nach wie vor nicht, dass es Deutschland ins Halbfinale schafft. Auch wenn das fast alle Experten so sehen. Mich überzeugt das Auftaktspiel noch nicht.
    Europameister: Nicht Dänemark.

    Alle Infos rund um das Turnier findet ihr natürlich bei https://www.handball-world.news.

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  • Schneeflöckchen

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    Bei mir im Browser ist seit ein paar Tagen das Snowflake-Plugin installiert und tut im Hintergrund seinen Dienst. Und es ist toll. Also nicht für mich. Ich merke davon nix, aber für andere Menschen auf der Welt. Zum Beispiel für ganz viele IranerInnen, die aktuell keinen Zugang zum Internet haben, weil ihre Regierung das nicht möchte.

    Und genau da kommt Snowflake ins Spiel. Snowflake und das Tor-Projekt sorgen dafür, dass Menschen z.B. im Iran (oder in China) die mit einem Tor-Browser surfen über ständig wechselnde IP-Adressen im Internet surfen können und die Blockaden ihrer Regierung umgehen können. Das Darknet ist eben nicht nur das böse Internet wo gehackt wird und illegales stattfindet. Das Darknet ist für zahlreiche Menschen lebenswichtig. Was kostet es mich? Ein kleines bisschen Bandbreite. Sonst nix.

    Wer es genauer wissen will, der findet hier einen Artikel vom WDR dazu (entdeckt über den großartigen D64-Ticker):

    Internetsperre im Iran: So kann man Menschen Netzzugang ermöglichen

    Bei mir waren es heute übrigens 15 Menschen, denen ich mit der kleinen Browsererweiterung helfen konnte.

    Bist du auch dabei?

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  • Schlitten fahren

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    Schlitten fahren

    Die einen fahren zu den Österreichern oder Schweizern in den Schnee. Wir fahren zum Engländer.

    Mittwoch und Donnerstag haben wir zum Ende der Ferien für zwei Ausflüge in den Spessart genutzt. Es ging diese Mal in den bayrischen Teil des Spessarts nach Heigenbrücken-Jakobsthal zum „Skigebiet am Engländer“. Dort gibt es neben den drei Schleppliften auch einen großen Hang zum Rodeln.

    Am Mittwoch hieß es Schlitten fahren bei bestem Wetter und Sonnenschein, am Donnerstag dann very britisch mit viel Nebel und leichtem Schneefall. Dafür aber mit Vesper und warmem Kakao zwischendurch. Und zum Abschluss ging es auf dem Heimweg noch mal kurz auf den zugefroren und verschneiten Wiesbüttsee. Wir hatten zwar keine Schlittschuhe, aber wir konnten ein paar Eishockeyspieler und ein paar Kinder beobachten und ein bisschen Schlittern auf den Füßen oder wie ein Pinguin ging auch.

    Jetzt kann die Schule auch langsam wieder los gehen.

    Heute hat es hier in Strömen geregnet, im Spessart vermutlich auch. Mal schauen, wann wieder ein Schlittenausflug möglich ist. Egal einen mehr als letztes Jahr hatten wir jetzt schon.

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  • Goodbye Amerika. #did und #dut

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    Goodbye Amerika. #did und #dut

    Heute ist der erste DID – Digital Independence Day oder eben auf Deutsch der DUT – Digitaler Unabhängigkeits Tag. Jeden ersten Sonntag im Monat ist ab jetzt #DID. Den hat Marc-Uwe Kling (das ist der mit dem Känguru) auf dem 39th Chaos Communication Congress ausgerufen / vorgestellt und viele Organisation finden das eine tolle Idee und so findet der DID unter der Flagge von Save Social statt.

    Die Kurzversion habe ich auf die schnelle bei Youtube gefunden, das komplette Video gibt es auch konzernfrei auf der Seite des CCC: https://media.ccc.de/v/39c3-die-kanguru-rebellion-digital-independence-day

    Auf der Webseite Di.Day gibt es kleine und große Rezepte für mehr digitale Unabhängigkeit von den großen (oft amerikanischen) Techgiganten. Denn wenn wir im Moment eins lernen, dann das nichts mehr sicher ist und Flitzpiepe Trump mit seinen Vasallen alles in Schutt und Asche legen könnte, was bisher galt.

    Wir können nicht immer nur von digitaler Unabhängigkeit bzw. digitaler Souveränität reden, wir müssen ins tun kommen. Jeder von uns. Es geht beim DID nicht darum, direkt alles auf einmal umzuwerfen, sondern in Schritten. Einfach mal machen. Drüber nachdenken und weiter machen. Mal ist es der Browser, dann die Suchmaschine, bei jemand anders ist es endlich der Schritt weg von X hin zu Mastodon. Endlich der Wechsel von WhatsApp zu Signal.

    Ich habe in den letzten Jahren einige Schritte rein in die digitale Unabhängigkeit gemacht. Nicht immer nur aus diesen Gründen, sondern weil ich es zum Beispiel nicht eingesehen habe, einen neuen PC/Notebook zu kaufen, nur weil Microsoft das gerne hätte. Deshalb läuft heute Linux auf meinen Rechnern und ich vermisse nix. Sie sind deutlich schneller als noch unter Windows. Die Drucker zicken genauso rum wie bei Microsoft und in Kundenmeetings kann ich mich trotzdem über Microsoft aufregen, wenn ich dieses schrottige Microsoft Teams verwenden muss. Also ein guter Schritt.

    Vor einigen Zeit bin ich dann auch endlich wieder von Google Chrome zu einem anderen Browser gewechselt. Bei mir ist Vivaldi mittlerweile der Hauptbrowser auf allen Geräten (und es gibt Vivaldi wirklich für alle Systeme).

    Das ist auch mein Tipp für den ersten DID: Schaut euch Vivaldi an. Installiert und nutzt ihn: https://vivaldi.com/de/

    Ach ja, er synchronisiert auf Wunsch zwischen allen Geräten, hat ein Mailprogramm mit drin. Mastodon-Account gibt es auch dazu (wenn gewünscht). VPN mit einem Klick integriert. Kein KI-Quatsch. Und, und und. Als zweiter Browser läuft bei mir der Klassiker Mozilla Firefox auf allen meinen Geräten.

    Kleiner Seiteneffekt meines Browserwechsel: Ich nutze wesentlich weniger Google als Suchmaschine, denn bei Vivaldi war Ecosia installiert und ich wechsel im Moment immer mal zwischen Ecosia und anderen hin und her. Google ist auf dem Desktop nur noch dritte Wahl.

    Den Wechsel von X zu Mastodon habe auch schon vor längerer Zeit vollzogen. Aus den bekannten und offensichtlichen Gründen. Seid ihr da auch schon weg?

    Soll ich noch ein bisschen mehr von meinem Schritten in die digitale Souveränität berichten? Was habt ihr schon gemacht um unabhängiger von den großen Konzernen zu werden? Was ist euer nächster Schritt?

    p.s. SaveSocial (den Träger des DID) habe ich schon mal hier im Blog erwähnt. Anfang letzten Jahres im Rahmen von #sosollweb und der DID gehört da für mich mit rein: So soll Web.

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  • Bedürftigkeit

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    Bedürftigkeit

    Wir müssen dringend über Bedürftigkeit reden. Es gibt da nämlich ein paar Probleme. Wir sollten darüber reden, warum es überhaupt Tafeln gibt. Warum Kinderarmut in Deutschland ein Problem ist. Und über viele, viele weitere große Probleme mit Armut in einem der reichsten Länder der Welt. Weiterhin müssten wir über Bildung reden und das Gesundheitssystem reden.

    Aber vielleicht fangen wir mal auf der anderen Seite an. Nämlich bei reichen Menschen. Die sind nämlich auch bedürftig. So berichtet es der Bayrische Rundfunk:

    Wird ein Vermögen von mehr als 26 Millionen Euro verschenkt oder vererbt, kann die Steuer teilweise oder ganz wegfallen: wegen „Bedürftigkeit“.

    Wenn man also richtig viel Geld hat, dann kann man sich beim Finanzamt melden und sagen: „Du ist gerade schlecht. Geld ist gerade nicht flüssig.“ Und das Finanzamt erlässt einem dann die Steuer. Wie nett.

    Wenn das aber ein Soloselbständiger oder kleines Unternehmen macht und die Steuer mal nicht ganz pünktlich zahlt, oder um Stundung bittet, dann kommt der ausgestreckte Mittelfinger und Säumniszuschläge und Zinsen. Wie nett.

    So entgingen Deutschland in den letzten vier Jahren über 7.000.000.000 Euro. Geld das unsere Bundesregierung jetzt gerne beim Bürgergeld einsparen will. Die Armen sollen also den Deckel der Reichen bezahlen. Sozialstaat und so…

    Bedürftig scheinen auch unsere Abgeordneten im Bundestag zu sein. Die erhöhen sich nämlich munter regelmäßig die Diäten. Die Fraktionen genehmigen sich bei kleinerem Bundestag mehr Geld. Aber für das Deutschlandticket reicht das Geld nicht, das muss teurer werden.

    Aber der Finanzminister von der SPD sagt „Jeder wird spüren, das wir sparen.“ Also außer man sitzt im Bundestag oder ist sonst irgendwie wohlhabend.

    Und vom Kanzlerchen hörte man „Die Stimmung im Land ist schlecht.“ Komisch. Aber egal, hauptsache er kann weiter gegen Ausländer hetzen und Menschen mit wenig Geld auch noch ein paar Cent abnehmen.

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  • Nicht (nur) für Kinder 😉

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    Nicht (nur) für Kinder ;)

    Seit neun Jahren möchte ich dem Achtjährigen eine Carrera-Bahn kaufen. Dieses Jahr war es soweit. ENDLICH!

    Manche Geschenke sind eben nicht (nur) für Kinder.

    Und ich verstehe gar nicht, wieso Conny von ihren drei Kindern redet…. Nur noch fünf Minuten!

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  • Oh Tannebaum – Weihnachtsfilm 2025

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    Oh Tannebaum – Weihnachtsfilm 2025

    Vor einigen Wochen habe ich den Kinder morgens mal gezeigt, was man mit so einem Tablet noch machen könnte. Sie spielen gerne mit Lego und da lag es nahe beides zusammen zu bringen.

    Brickfilm. Also Lego-Stop-Motion-Filme zu machen.

    Wir haben das mal kurz mit einem kleinen ersten Versuch gemeinsam probiert und einfach eine ganz einfach Bilderserie gemacht. Dann haben die Jungs das Wochenende weiter gemacht.

    Der 8jährige wollte direkt einen Youtube-Kanal (den gibt es aber immer noch nicht, vor allem auch weil Papa die Filme nicht vom Amazon-Kids-Tablet runter bekommt). Und dann ist das erstmal wieder eingeschlafen.

    Aber letzte Woche waren wir in der Bücherei und dort hat Niklas ein Buch über die Erstellung von Lego-Filmen entdeckt und ausgeliehen und so haben wir einen etwas längeren Film zu Weihnachten gemeinsam erstellt:

    Oh Tannebaum

    Niklas freut sich sehr über eure zahlreichen Kommentare und liest sie auch alle selbst!

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  • Ein Herz für Gelnhausen

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    Ein Herz für Gelnhausen

    … steht jetzt im Stadtgarten und wartet auf die Vorhängeschlösser der Verliebten.

    Gibt es da eigentlich Quoten zu, wie viele ihre Schlösser wieder ab petzen, weil das mit dem Schlüssel wegwerfen zwar ne gute Idee schien, aber dann die Liebe doch nicht so ewig war?

    Aber zurück zum Herz in Gelnhausen.

    „Gelnhausen ist eine Stadt mit Herz. Sichtbaren Ausdruck hat dies jetzt durch die Einweihung einer neuen Skulptur im Stadtgarten erhalten: Ein „Liebesherz“ steht dort nun in malerischer Sichtachse zur Altstadt und der Marienkirche. Menschen aus nah und fern können das Herz als Fotomotiv nutzen oder sich daran mit Erinnerungsschlössern verewigen. Eine neue Attraktion in der Barbarossastadt, besonders für Frischvermählte.“

    So schreibt es die Stadt Gelnhausen in ihrer Pressemitteilung, darin gibt es auch weitere Infos zur Skulptur und der Idee dahinter.

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  • Kein Heartbeatultra

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    Kein Heartbeatultra

    Aber nur für mich. Alle anderen sind am 22.11. fleißig gelaufen. Mehr als einmal um die Welt. 20 TeilnehmerInnen haben die vollen 112km gelaufen! Und es ist eine Spendensumme von deutlich über 200.000 € zusammen gekommen. Das ist riesig!

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    Ein Beitrag geteilt von Heartbeat Ultra. Der Mitmach-Ultra (@heartbeat.ultra)

    Und warum bin ich nicht gelaufen? Tja. Doof gelaufen, würde ich sagen. Ich wollte gerade anfangen meinen Turnbeutel zu packen, als Conny sich aus dem Bett gequält hat und sich total krank gefühlt hat. Man kennt das ja mittlerweile, also direkt Coronatest gemacht und das Ergebnis war positiv. Also der Rest der Familie auch direkt getestet und so hatten wir ein paar Minuten später vier positive Tests in der Hand.

    Naja, für mich war es letzte Woche ein Kratzen im Hals und ein bisschen Schnupfen und diese Woche genauso. Eine leichte Erkältung mit 5 Tagen positiven Tests. Ansonsten fühle ich mich topfit und merke nichts. Aber man wird ja mit dem Alter sowas wie vernünftig. Deshalb war es richtig nicht zu laufen und statt dessen zu pausieren.

    Wer meinen Frust über den verpassten HBU lindern will, der darf gerne ein paar Euro in die Spendenkasse füllen:

    https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/53418-hbu2025-242?utm_source=fundraising_event_widget&utm_medium=fundraising_event_53418&utm_campaign=widget

    Dann eben beim ein neuer Versuch!

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