Jan Lauer

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  • Alan Kurdi wäre heute 12…

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    Jeder kennt das Foto des toten Alan Kurdi am Strand.

    10 Jahre ist das Foto alt. Er wäre heute 12 Jahre alt.

    🕯️ ALAN KURDI, GHALIB KURDI und REHANNA KURDI: Rest in Power!Vor 10 Jahren ging das Foto des 2-jährigen Jungen um die Welt. Millionen Menschen waren bewegt vom Schicksal der Familie Kurdi.Seit 2015 sind rund 3.500 Kinder im Mittelmeer ertrunken oder werden vermisst. Sichere Fluchtwege jetzt!

    Sea-Eye e.V. (@sea-eye.org) 2025-09-02T07:48:10.739Z

    Weil dieses Foto damals erschien und wach rüttelte, hat auch die Politik eingesehen: Wir müssen helfen.

    Gestern hat sich die Koalition von CDU/CSU und SPD entschieden die Mittel für die zivile Seenotrettung komplett zu streichen. Zehn Jahre sind scheinbar genug Hilfe.

    Es geht um 2 Millionen Euro im Jahr.

    Man will also gerne noch mehr Tote im Mittelmeer. Da sind der SPD auch Parteitagsbeschlüsse egal. MENSCHENVERACHTUNG wird in Deutschland groß geschrieben! hilfe leider klein.

    Naja, wir müssen ja auch Mautdesaster und Maskenskandale bezahlen, da muss man schon Prioritäten setzen. Und wen interessieren schon Arme, Flüchtlinge und Kinder?

    Jetzt muss die Zivilgesellschaft wieder komplett einspringen. Wer ein paar Euro übrig hat, darf sie gerne hier einwerfen: https://sea-eye.org/spenden/

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  • Maislabyrinth

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    Maislabyrinth

    Seit gut einer Woche ist das Maislabyrinth vom @landwirt.seifert in Linsengericht-Altenhasslau geöffnet. Wir waren direkt zur Eröffnung dort und alle richtig begeistert. Das war im letzten Jahr schon richtig toll, aber dieses Jahr hat Familie Seifert nochmal richtig Gas gegeben.

    Das Labyrinth ist deutlich gewachsen. Es gibt einen überdimensionalen Barbarossathron, ein Baumhaus und eine Seilbahn mitten im Maislabyrinth. Dazu noch Stempelstationen, Quizfragen und kleine Spielstationen.

    Nach gut 5000 Schritten waren wir dann wieder raus aus dem Labyrinth und haben ein kaltes Getränk genossen. Geht da auf jeden Fall mal hin. Es ist auch noch genug Zeit, das Ding ist bis Mitte Oktober offen und 4,- Eintritt sind für zwei Stunden Spaß sicher nicht zu viel verlangt. Wir werden bestimmt nochmal vorbeischauen.

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  • E-Bikes und so

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    E-Bikes und so

    Ich bin bisher nicht der größte Freund von E-Bikes gewesen, weil für mich ein Fahrrad bisher mehr ein Sportgerät ist und erst in letzter Zeit auch mal ein Fortbewegungsmittel. Und genau das sind auch E-Bikes ein Fortbewegungsmittel, eigentlich eine eigene Klasse.

    Bei Oswald im Blog habe ich gelesen, das E-Bikes die besseren Autos sind. Und irgendwie ergibt das total viel Sinn was Oswald schreibt und ich bin schon sehr gespannt, was bei der Auswertung der neueren Zahlen rauskommt. Denn die Zahlen die in den Studien verwendet wurden, sind von 2017. Also schon ziemlich alt.

    Deshalb kauft von mir aus E-Bikes und ersetzt damit Fahrten mit dem Auto. Aber diesen Quatsch mit E-Mountain-Bikes den lasst ihr bitte. Wer den Berg nicht hoch kommt, hat auch nicht verdient runter zu fahren. Punkt!

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  • Erlebnispark Steinau

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    Erlebnispark Steinau

    Am Freitag haben wir im @steinauerlebnispark endlich Finns Kindergeburtstag nachgefeiert. 6 Kinder hatten einen tollen Tag bei Erli. Und für uns Eltern war es auch total stressfrei. War eine gute Entscheidung mit einer kleinen Gruppe was zu machen, statt einer großen Feier Zuhause. Und das beste ist: Wir mussten wenig vorbereiten und Abends nix aufräumen. 10/10 Sternen. 😂

    Nein, der Park ist für Eltern aus der Region sicher kein Geheimtipp und vermutlich auch darüber hinaus nicht. Aber es ist ein lohnenswertes Ausflugsziel, an dem auch bei wirklich gutem Wetter der Andrang nicht zu groß ist und außer bei der Sommerrodelbahn nicht mit Wartezeiten gerechnet werden muss. Aber selbst das ist noch im Rahmen.

    Und ja, 20 € pro Person ist nicht ganz günstig, aber dafür bekommt man auch einiges. Was kostet denn sonst eine Fahrt mit der Sommerrodelbahn? Oder Berg- und Talbahn? Kettenkarussell? Indoorspielplatz? Trampolinanlage? Ja, das ist alles mit drin. Und ihr könnt euch euer Essen und Trinken mitbringen (oder zu normalen Preisen im Park kaufen), bzw. sogar kostenlos eine Grillhütte nutze.

    p.s. Für mich jedes mal ein Highlight: Es gibt auf dem Spielplatz noch Spielgeräte auf denen ich als Kind schon gespielt habe und das ist ja mittlerweile schon fast 40 Jahre her. Gut, dass ich immer noch ein Kind bin. 🙂

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  • Die Steigbügelhalter der Nazis haben die Wahl einer Richterin verhindert. Was wird die CDU/CSU als nächstes für die Nazis tun?

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    Wer es weniger polemisch mag, der sollte die Erklärung von Prof. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf lesen. Besser und sachlicher kann man die Union nicht einsargen:

    https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/lto-dokumentiert-erklaerung-im-wortlaut

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  • Handball, Frauen und das große Desaster

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    Handball, Frauen und das große Desaster

    In diesem Jahr sollte eigentlich ein Jahr zum Feiern für die handballspielenden Frauen und alle Handballfans werden. Denn immerhin haben wir in ein paar Monaten eine (halbe) Heim-Weltmeisterschaft.

    Aber vor zwei Wochen platzte in Ludwigsburg die Bombe und die HB Ludwigsburg meldete Insolvenz an. Und am Montag kam dann der nächste Schlag: Die Spielerinnen sind nicht mehr an die Verträge gebunden und können sofort wechseln. Die Rettung ist gescheitert, vielleicht kann man noch mit einem Rumpfteam in der HBF an den Start gehen. Und wir reden hier ja nicht von irgendeinem Verein, sondern dem erfolgreichsten der letzten Jahre. Scheinbar ist es in Deutschland nicht möglich auf einem professionellen Niveau Leistungssport zu betreiben, zumindest nicht wenn man eine Frau ist. Das ist traurig.

    Seit einigen Monaten gibt es bei Handball-world regelmäßig die sehr lesenswerte Kolumne „Her Side of the Game“ von Josefine Schneiders. Heute ist ein neuer Text zu Ludwigsburg und den möglichen Lehren daraus erschienen.

    Der Fall Ludwigsburg(s): Schock, Wut, Ungewissheit, und was jetzt passieren muss

    Ich finde da steckt sehr viel richtiges drin und es ist unbedingt notwendig endlich Veränderungen zu erreichen. Sonst sieht es mit dem Frauen-Handball und dem Handball allgemein bald noch sehr viel düsterer aus. Lest diese und die anderen Kolumnen!

    Es muss sich etwas verändern und zwar politisch, gesellschaftlich und auch auf Verbandsebene. Es braucht Sponsoren die sich zum Handball und vor allem zur Frauen-Bundesliga bzw. den Vereinen bekennen. Und natürlich braucht es auch eine Professionalisierung bei den Vereinen, aber da sind wir wohl wieder beim Henne/Ei-Problem. Wie professioneller werden, wenn kein Geld da ist.

    Aber wir können alle was tun, jeder einzelne Handballfan:

    Geht in die Hallen!

    Besucht doch mal den Bundesligisten in der Nähe. Unterstützt damit die Vereine und SpielerInnen! Es ist deutlich günstiger als ein Besuch eines HBL-Spiels, aber der Sport ist genauso gut.

    Folgt den Teams!

    Folgt den Teams und den Spielerinnen auf Social-Media. Zeigt ihnen das der Content interessiert und steigert die Reichweite der Beteiligten. Auch das hilft den Vereinen und Menschen bei der Vermarktung und für euch ist es kein Aufwand!

    Schaut die Spiele auf DYN!

    Ihr habt ein DYN-Abo? Dann schaut die Spiele der Handball-Bundesliga der Frauen auf DYN. Es lohnt sich! Die Qualität der Übertragung ist zwar leider oft noch grenzwertig und die Kommentatoren kommen immer vom Heimverein. Aber die Spiele machen trotzdem Spaß und sind unterhaltsam. Also ruhig mal rein schauen. Ich habe im letzten Jahr soviel Frauenhandball geschaut wie noch nie. Probiert es mal aus.

    Und was können wir noch tun? Habt ihr Ideen, dann schreibt es in die Kommentare.

    Ich bin übrigens gar nicht so sicher, ob das wirklich nur die Frauen beim Handball betrifft, oder ob die Lage bei den Männern nicht genauso fragil ist. Man muss nur nach Hamburg schauen, dort wird regelmäßig ums Überleben gekämpft und auch andere Vereine (z.B. die Rhein-Neckar-Löwen) haben so ihre Probleme. Es hängen vermutlich nur mehr Nullen an den Zahlen.
    Aber das ist ein anderes Thema. Genauso wie die Entwicklung des Handball, außerhalb Europas. Da schauen wir vielleicht auch mal drauf. Wenn ich Lust und Zeit habe.

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  • Gelnhausen aus Playmobil!?

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    Gelnhausen aus Playmobil!?

    Im Museum der Stadt Gelnhausen gibt es seit Ende Juni (bis Jahresende 2025) eine Sonderausstellung „Playmobil Stadtgeschichte(n)“ des Künstler Oliver Schaffer aus Hamburg.

    Mit über 5000 Figuren werden Szenen aus der Stadtgeschichte Gelnhausens nachgestellt. Manche in kleinen Vitrinen, andere in metergroßen Schaukästen wie zum Beispiel die Kaiserpfalz oder der Obermarkt in Gelnhausen am Gelnhäuser Hageltag.

    Ich bin ja ein Lego-Kind und deshalb diesen Figuren und Teilen etwas skeptisch gegenüber. Aber sowas lässt man sich ja dann doch nicht entgehen. Wir waren im Rahmen der Stadtrechtsfeier zu Besuch im Museum. Werden aber mindestens noch einmal in die Playmobilwelt eintauchen.

    Was mich wundert ist, dass man mit Playmobil scheinbar nicht näher ans Original ran kommt. Das ist schon sehr frei nachgebaut. Vermutlich geht es aber durch die vorgefertigten Teile nicht besser. Ohne Beschriftung muss man da wirklich manchmal raten, was man da jetzt sieht.

    Lohnt sich die Ausstellung? Definitiv. Es gibt soviel zu entdecken. So soll zum Beispiel in jedem Diorama ein Telefon versteckt sein. Denn wie der aufmerksame Leser dieses Blogs ja weiß, wurde Philipp Reis in Gelnhausen geboren. Vor allem mit Kindern lohnt sich der Besuch, es gibt auch noch zwei kleine Playmobilspielecken. Aber auch große Spielkinder aka „Erwachsene“ kommen nicht zu kurz und es gibt ja noch „normalen“ Teil des Museums und auch der lohnt sich für die Groß und Klein sowieso immer. Also geht ins Erlebnismuseum Gelnhausen.

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    Diese ganzen Fritzchen-Witze gibt es doch nur, weil wir diese Witzfigur als Kanzler haben. Und sie sind genauso wenig lustig wie Fritzchen Merz.

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  • Ich geh die Wand hoch.

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    Ich geh die Wand hoch.

    Öfter mal was neues. Heute zum ersten Mal in meinem Leben geklettert. Also eigentlich heißt der Sport ja Bouldern. Also irgendwie maximal 4m hoch und ohne Sicherung. Ich wollte nur Niklas begleiten und ein bisschen zugucken, aber es hat doch in den Fingern gejuckt, also hab ich mir auch ein paar Schuhe geschnappt und bin die Wände der Boulder Church in Bad Orb (Instagram: @boulder_church) hoch gelaufen. Das ging deutlich besser als erwartet, wenn man das 46 Jahre lang nicht gemacht und doch eine dreistellige Zahl an Kilos mitbringt.

    Das war sicher nicht das letzte Mal. Auch wenn mir morgen vermutlich alles weh tut und ich Muskeln entdecke, wo ich nie welche vermutet hätte. Etwas Krafttraining könnte in Zukunft sicher nicht schaden.

    Ich finde übrigens so geht Kirche, ohne dieses ganze Jesusgedöns, einfach nur Sport. Tolle Sache da in Bad Orb und es heißt nicht mal irgendwas mit Alea und ein Strauß ist auch nicht zu sehen. Überraschend. Ach und ich war der Älteste. Auch das ist in Bad Orb überraschend.

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