Jan Lauer

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  • Das Fediverse kurz erklärt

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    Vor ein paar Monaten habe ich hier (Fedidings… Fediwas? Was ist eigentlich das Fediverse?)das Video von Elena Rossini geteilt, die Aktivistin erklärt in vier Minuten das Fediverse und warum wir es mehr nutzen sollten. Digitale Souveränität und so.

    Jetzt gibt es das Video auch in Deutsch:

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  • 10 Jahre rauchfrei

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    Heute vor zehn Jahren habe ich beschlossen, die dumme Idee „rauchen“ aufzugeben.

    Bereut habe ich es nie. Vermisst auch nicht.

    Das Geld was bis dahin verbrannt ist, löst sich jetzt an anderer Stelle (zwei Jungs) auf. Meist ist das sogar gesünder und auf jeden Fall nachhaltiger.

    Passend zum Jubiläum bin ich heute morgen über dieses Video gestolpert:

    Funfact: Es sind rund 80.000 Zigaretten die ich nicht geraucht habe.

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  • Zeig ich euch lieber Gelnhausen

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    Zeig ich euch lieber Gelnhausen

    Bevor ich mich über Fritzchen und das Brot, Wolle Weimers dümmliche Ergüsse, irgendeinen anderen Mist aus der Politik oder die Coivd-Infektion aufrege, zeige ich euch lieber ein paar Bilder vom Abendspaziergang mit Finn durch Gelnhausen.

    Ist deutlich besser.

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  • Genug ist Genug – Klimademo in Gelnhausen

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    Genug ist Genug – Klimademo in Gelnhausen

    Heute war unter dem Motto „Genug ist genug“ wieder eine Klimademo in Gelnhausen. Toll, dass die People for future Gelnhausen (Instagram: @peopleforfuturegelnhausen) immer noch so aktiv sind, lokale Aktionen starten, sich an den weltweiten Protesten beteiligen und immer weiter kämpfen.

    Gerade mit Kanzlerin Fritzchen ist der Kampf nochmal schwerer geworden. So ist das halt, wenn Parteien wie CDU/CSU immer noch in den 60er Jahren festhängen.
    Da gibt es kein Geld für das Deutschlandticket, aber um Fluggesellschaften zu pampern ist genug Geld da. Und dann soll man diese PolitikerInnen ernst nehmen?

    Wir haben keinen zweiten Planeten und müssen endlich mehr tun. Weg von fossilen Brennstoffen. Weniger CO2 ausstossen. Andere machen es uns mittlerweile vor. Nicht rein wegen Klimaschutz, sondern weil es auch wirtschaftlich sinnvoll ist. Aber in Deutschland glaubt man das nicht, da ist man ja auch immer noch nicht so sicher, ob sich das Internet durchsetzt.

    Jeder einzelne von uns kann mehr tun. Du. Ich.

    Egal ob Kidical Mass oder Klimademo/Klimastreik. Geht hin und macht mit!

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  • Yeah, 5 Milliarden und der MKK ist dabei! Oder?

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    Yeah, 5 Milliarden und der MKK ist dabei! Oder?

    Am Dienstag hat Google seine Pläne für den Ausbau der Cloud-Infrastrukur in Deutschland bekannt gegeben. In den nächsten 5 Jahren sollen gut fünf Milliarden Euro investiert werden. Unter anderem soll das Rechenzentrum in Hanau erweitert werden. Erlensee soll vielleicht auch einen Happen abbekommen.

    In Birstein (also quasi am Arsch der Welt, aber eben nah genugt am Internetknoten in Frankfurt am Main) soll auch ein großes Rechenzentrum entstehen. Angedockt an einen Windpark soll dort der Strom der 21 Windräder direkt vor Ort genutzt werden. Gebaut wird der „Frank Cube“ von der Argaman Group. Entstehen sollen 250 Arbeitsplätze. Klingt alles erstmal gut. Wenn das so kommt, dann ist das für Birstein mit seinen 6000 EinwohnerInnen ein Riesending.

    Gelnhäuser Neue Zeitung: Milliarden-Projekt vorgestellt: In Birstein soll ein Mega-Rechenzentrum entstehen (25.09.2025)

    Die Politik jubelt. Aber ist der Jubel eigentlich berechtigt?

    Nachdem ich diesen Beitrag auf tagesschau.de gesehen habe, bin ich mir da nicht so sicher. Besonders im Hinblick auf das Google-Ding.

    Von den Milliarden bleibt nicht so wirklich viel vor Ort. Arbeitsplätze sind da auch nicht so viele dauerhaft. Die Chips werden in USA gekauft. Dazu kommt der riesige Energiebedarf. Und dann ist da ja auch noch die Digitale Souveränität und da hilft das Rechenzentrum von Google nicht wirklich.

    Und was machen wir jetzt damit?

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  • #handsupforwhat?

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    #handsupforwhat?

    Wir müssen mal über Handball reden. Über Frauenhandball. Ja genau. Da geht in gut drei Wochen die WM los. Wo findet die statt? Ach ja, in Deutschland und den Niederlande. Und keiner bekommt es mit.

    Der DHB hat Anfang des Jahres die Kampagne #handsupformore gestartet. Auf der Webseite dazu steht folgendes:

    „Hands up for more“ ist eine Bewegung für die nachhaltige Entwicklung des Frauenhandballs in Deutschland. Der Deutsche Handballbund e.V. (DHB) setzt damit ein starkes Zeichen.


    Wir möchten mehr Mädchen und Frauen für den Handball begeistern – auf allen Ebenen, die Basis stärken und neue Impulse setzen. Das wollen wir in den Vereinen und den Verbänden, in den Strukturen unserer Sportart und in der öffentlichen Wahrnehmung erreichen.

    Schön, aber für was? Der DHB als größter Handballverband der Welt bekommt es nicht mal hin, das die Spiele der eigenen Mannschaft im Free-TV gezeigt werden. Nein, die Spiele laufen noch nicht mal bei der unter Handballern mittlerweile etablierten und verbreiteten Plattform DYN, sondern im Ruckel-TV sportdeutschland.tv sporteurope.tv und zwar als Pay-TV. Ab dem Vierteflinale sollen dann (bei deutscher Beteiligung) ARD/ZDF dazu kommen. Ja, ARD/ZDF haben ein umfangreiches Rechtepaket für die Nachberichterstattung erworben. Das ist angeblich tatsächlich wichtig für die Reichweite, aber doch weit weg von „more“.

    Ein Nebenaspekt ist für mich diese Trikotgeschichte. Im Rahmen der Kampagne für den Frauen-Handball wurde ein eigenes Trikot entwickelt. Dieses Trikot hat in der Handballwelt großen Anklang gefunden. Und was ist pünktlich zum Turnierstart? Es gibt ein neues weißes und schwarzes DHB-Trikot mit Deutschlandfahne im Kragen, das aussieht wir vom LIDL-Krabbeltisch. Das tolle, extra für die Kampagne gelaunchte Trikot gibt es nicht zu kaufen. Die Frauen spielen in den langweiligen Trikots. ?

    Da wird ein Jahrzehnt des Handball ausgerufen und das wird verpuffen, weil der Verband eben der Verband ist. Schade, aber so wird der Handball immer kleiner. Ich freue mich sehr, wenn es anders wird.

    Beitragsbild © Jolina Born/DHB

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  • Social Media muss in Therapie?

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    Social Media muss in Therapie?

    Die taz schreibt in einem Kommentar über die Social-Media-Krise und es geht dabei vor allem um die KI-generierten Inhalte und natürlich die Algorithmen. Und um unsere Social-Media-Müdigkeit. Alles soweit richtig und doch irgendwie komisch.

    Social Media ist immer auch unser eigener Raum und wir können ihn uns selbst gestalten. Ich habe immer schon komplett auf den Algorithmus verzichtet und nur meine selbst zusammengestellte Timeline gelesen. Chronologisch. 

    Deshalb habe ich am Anfang die Aufregung über die Veränderungen bei Twitter gar nicht verstanden. Ich habe sie schlicht nicht mitbekommen. Einzig wenn ich mal auf die Trending Topics bin oder mal in der Twitter-App (die ich auch nur am Ende mal kurz genutzt habe, nachdem alle Drittanbieter ausgesperrt waren.) auf diese Standard-Timeline bin.

    Heute nutze ich Mastodon und Bluesky. Bei erstem gibt es keinen Algorithmus der irgendetwas sortiert. Dadurch wirkt es auf viele erstmal langweilig und „man“ findet sich etwas schwerer zu recht. Nehmt euch die Zeit und stellt euch eure eigene Timeline zusammen und ihr werdet sehen: Mastodon bzw. das Fediverse hat eine Chance verdient. Es ist nicht ganz so aufgeregt wie Twitter früher, aber das ist vermutlich gerade gut. Ihr wollt es probieren? Dann hat Steffen Voß aka kaffeeringe hier eine kleine, hilfreiche Anleitung für euch.

    Bei Bluesky ist schon ein bisschen anders, dort ist schon mehr Algorithmus und dadurch der Einstieg vermutlich etwas leichter. Aber auch hier kann man gut seine eigene Timeline zusammen stellen und sich dem Algorithmus entziehen.

    Wenn dann ein Account nervt, dann fliegt er aus der Timeline. Wenn man einen spannenden Account entdeckt, dann kommt er in die Timeline. Eine Person liefert nur noch KI-Scheiß? Raus aus der Timeline.

    Verzichtet bei allen Netzwerken, so weit wie möglich, auf irgendwelche Algorithmen. Dann ist es dort genauso, wie ihr es haben wollt. Eure Wohnung richtet ihr euch doch auch selbst ein?

    Ach und gebt dem Fediverse eine Chance! Das kann nämlich kein irrer Milliardär kaufen und nach seiner idiotischen und/oder rechten Agenda umbauen.

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  • D64 – Ein Wochenende in Weimar

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    D64 – Ein Wochenende in Weimar

    Am letzten Wochenende war es nach sechs Jahren für mich mal wieder soweit. Die D64-Klassenfahrt stand an und soviel sei gesagt: Es war toll.

    Was ist D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt e.V. und was ist eigentlich die Klassenfahrt? All das findet ihr hier im Blogpost von D64 und auf der Webseite.

    Bin ich der Einzige der es toll fand? Ich denke nicht, denn Ossi war auch sehr angetan. Ossi war übrigens einer von vielen, den ich endlich mal in Person getroffen habe. Wir kannten uns davor nur aus diesem Internet.

    Weitere Eindrücke vom Wochenende gibt es auf der Fediwall. Es ist ja schließlich ein digitaler Verein.

    Aber jetzt noch ein bis zwei persönliche Anmerkungen.

    Ich habe es schon Mastodon geschrieben: D64 begeistert mich immer wieder aufs Neue. Ich war sechs Jahre nicht dabei, aber es war wie „früher“ bei der jährlichen Klassenfahrt aka Klausurtagung. Das Gefühl war direkt wieder da. Und das obwohl dieser Verein ein riesiges Wachstum hingelegt hat, der Vorstand in all den Jahren mehrfach gewechselt hat. Die Kultur ist gleich geblieben. Oder sogar noch besser geworden. Das finde ich toll und sehr bemerkenswert.

    Mittlerweile ist alles etwas professioneller geworden. Der Vorstand ist gewachsen und es gibt eine Geschäftsstelle, das merkt man an so einem Wochenende. Das Team der Geschäftsstelle hat alles super organisiert und gleichzeitig ist es immer noch eine Veranstaltung der TeilnehmerInnen.

    In diesem Jahr gab es zum ersten Mal eine Kinderbetreuung. Vor 12 Jahren in Hamburg waren wir rund 20 Menschen, davon eine Frau und jetzt waren wir gut 90 und die Frauenquote ist deutlich besser geworden. Und es gab eben eine eigene Kinderbetreuung. Welcher Verein bietet sowas? Ich glaube nicht so viele.

    Digitaler Faschismus und was wir dagegen tun können. Wichtiges Thema. #antifableibthandarbeit, aber eben nicht nur. #D64klassenfahrt

    25. October 2025, 9:20 0 Boosts 0 Favoriten

    Barcamp. Dachte ja das war gestern Abend an der Hotelbar. Aber was weiß ich schon. #D64klassenfahrt

    25. October 2025, 7:10 0 Boosts 2 Favoriten

    D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt e.V. klingt so hochtrabend, dabei ist das „nur“ ein bunt gemischter Haufen Menschen (aus ganz Deutschland, jeden Alters, verschiedener privater und beruflicher Backgrounds) und ich glaube genau das macht den Verein aus. Jeder bringt sich ein, wie er möchte und kann. Jeder ist relevant und daraus entstehen dann einfach gute Sache. Sollten wir vielleicht öfter so machen in der Gesellschaft.

    Danke, an die Laufgruppe am Samstag morgen für die kleine Runde durch Weimar. Auch das hat sehr viel Spaß gemacht.

    Danke, an alle die dabei waren und das Wochenende zu einem tollen Event gemacht haben. Es werden bestimmt keine sechs Jahre bis zur nächsten Klassenfahrt!

    Zu einem Besuch in Weimar gehört aber noch etwas anderes dazu. Ein Besuch im ehemaligen KZ Buchenwald. Ich war mit Angelika und Julian am Freitag vor Beginn der Klassenfahrt für rund drei Stunden dort. Wir haben an einer sehr guten Führung über das Gelände teilgenommen und die Ausstellung besucht. Ein bewegender Besuch. Und ein starker Bruch zum tollen Wochenende. Aber das gehört dazu. NIE WIEDER ist jetzt.


    Titelbild CC-BY 3.0 D64 Falko Ortolf

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  • Halbmond

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    Halbmond

    Der Halbmond heißt Halbmond, weil er halb rund ist. Zur Stadt hin ist er offen und bietet vom heutigen Stadtgarten aus, einen tollen Blick auf die Stadt und das Kinzigtal.

    Gebaut wurde er fuffzehnhunnertpeiffedeckel zur besseren Verteidigung der Stadt.

    Im Stadtgarten vorm dem Halbmond steht seit ein paar Jahren ein Spessart Märchenthron. Außerdem gibt es im Stadtgarten noch einen Kinderspielplatz und einen kleinen Bolzplatz.

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